Armee nicht weiter aushöhlen – Zivilschutz stärken
Eine einsatzfähige Armee und ein robuster Zivilschutz sind das Fundament für Schutz und Sicherheit. Aktuell werden diese Bestände jedoch systematisch ausgehöhlt: Zu viele Dienstpflichtige wechseln in den Zivildienst, was die Einsatzfähigkeit unserer Schutzorganisationen gefährdet.
Die instabile Weltlage und die Kriege in der Ukraine sowie im Iran zeigen deutlich, dass wir wieder verstärkt in unsere Landesverteidigung investieren müssen.
Das revidierte Zivildienstgesetz stoppt diese Fehlentwicklung und sichert unsere Verteidigungsbereitschaft.
Mehr Fairness dank klaren Regeln für alle
Die Revision sorgt für Gerechtigkeit – besonders gegenüber jenen, die ihren Dienst in Armee und Zivilschutz pflichtbewusst leisten. Indem wir den personellen Aderlass stoppen, stellen wir sicher, ass für die Sicherheit und Krisenbewältigung auch künftig genügend ausgebildete Kräfte zur Verfügung stehen. Das Gesetz beendet die verfassungswidrige Wahlfreiheit und rückt die Verpflichtung zum Schutz unseres Landes wieder ins Zentrum.
Der Zivildienst bleibt für Schweizer mit einem echten Gewissenskonflikt weiterhin voll zugänglich. Die Neuregelung beseitigt jedoch falsche Anreize und stellt sicher, dass der Zivildienst wieder als begründete Ausnahme und nicht als bequeme Alternative wahrgenommen wird.
Die Rückkehr zum verfassungsmässigen Auftrag stärkt die Glaubwürdigkeit des Zivildienstes und erhöht seine gesellschaftliche Akzeptanz.
